Zoom: Whiteboard-Funktion

Die Whiteboard-Funktion von Zoom bietet wie andere Online Whiteboards die Möglichkeit, mit Teilnehmenden Inhalte kollaborativ zu erarbeiten. Durch die Updates der letzte Monaten bietet es inzwischen den gleichen Funktionsumfang wie Miro und Mural. Durch die Campus-Lizenz ist die Zoom Whiteboard-Funktion v.a. über den Zoom Desktop Client für Hochschulangehörige eine sehr gute Alternative zu den vielfach genutzten Miro-Boards.

Für den Einstieg mit Zoom Whiteboard empfehlen wir: Erste Schritte mit Zoom Whiteboard. Auf Englisch stehen auch Kurse wie Welcome to Zoom Whiteboard oder Kurs zu Zoom for Education zur Verfügung. Diese werden stetig ausgebaut.

Mit einem digitalen Whiteboard kann man kollaborativ an einem Thema arbeiten, egal ob in der Lehrveranstaltung oder anderen Kontexten. Whiteboards eignen sich immer dort, wo mehrere Personen Ergebnisse festhalten sollen. Die Zoom Whiteboard-Funktion verfügt über verschiedene Vorlagen, die für Alltagstätigkeiten und Projekte in Verwaltung, Forschung und Lehre herangezogen werden können. Beispiele: Projektmanagement, Projekte im Studium, Evaluationen. Sie können Whiteboards in Zoom über das Webportal oder den Zoom Desktop Client vorbereiten oder ein neues Whiteboard während eines Zoom Meetings erstellen und freigeben. Das über Zoom erstellte Whiteboard kann vor, während und nach einem Zoom-Meeting eingesehen und bearbeitet werden. Voraussetzung für die Arbeit mit Studierenden ist allerdings, dass sich die Studierenden in Zoom einloggen. Für die Nutzung der Whiteboards in Zoom-Meetings, ist wie bisher keine Registrierung nötig, wenn dies rein über die Kommentierfunktion läuft. Aktuell ist es nur möglich, die erstellten Whiteboards innerhalb der Hochschule freizugeben. Sollte weiterer Bedarf bestehen, Sie weitere Fragen haben, weitere Hilfe benötigen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns gerne unter: zendi( at )ph‑weingarten( dot )de

Externe Whiteboards wie Miro, Mural oder Conceptboard sollten in der Lehre nicht ohne vorherige datenschutzrechtliche Prüfung eingesetzt werden.

Anders als zu Corona-Zeiten findet sich das Whiteboard nicht mehr beim Freigeben während Meetings über den offenen Programmen des Bildschirms, welche über den Reiter Bildschirme angezeigt werden, sondern unter dem Reiter Unterlagen. Beim Anklicken gelangen Sie zu Ihren Whiteboards und können sich entscheiden, ob sie ein bereits existierendes teilen oder ein neues anlegen möchten.

Über die Anleitungen von Zoom werden immer die neuesten Funktionen unter Using the Zoom Whiteboard bereitgestellt. Die Fernuni Hagen hat der Community of Practice zudem ihr Playbook: Whiteboards als kollaboratives Werkzeug in der Lehre über das Hochschulnetzwerk Zoom zum Erproben zur Verfügung gestellt. Dieses Playbook geht auf das neue Zoom Whiteboard ein.

Wie in der Anleitung der Fernuni Hagen beschrieben lassen sich Zoom-Whiteboards grundsätzlich sowohl in den verschiedenen Versionen der Zoom-App als auch in unterschiedlichen Webbrowsern nutzen. Für Lehr-Lernsettings ist zu beachten, dass bei der Nutzung auf mobilen Endgeräten aufgrund der geringen Bildschirmgröße es jedoch schwierig sein kann, im Whiteboard zu arbeiten.

Die von Zoom über den Client bereitgestellten Vorlagen sind bereits verschiedenen Kategorien zugeordnet. Diese lassen sich in eigene Whiteboards einfügen. Es besteht auch die Möglichkeit eigene Vorlagen zu erstellen und diese auch innerhalb der Campus-Lizenz freizugeben. Zusätzlich stellt Zoom weitere Whiteboard Templates zur Verfügung. Diese werden bei Verwendung unter „Meine Whiteboards“ im Zoom Account eingefügt und können fortan über das Webportal oder den Zoom Client bearbeitet und verwendet werden.